Manchmal muss man sein Glück alleine finden

Sorry, sorry, sorry, aber es ist einiges passiert und ich kam nicht zum Schreiben. Oder ich war zu faul und jetzt bereue ich es, weil es so schwer ist alles wieder zusammen zu kriegen.

Donnerstag

Macho Rodrigo

Irgendwie mag ich ihn und vielleicht auch nur, weil ich die Herausforderung mag ihm etwas beizubringen. Einfache Kinder sind langweilig…

Am Donnerstag war ich endlich schwimmen 🙂 Wir sind ein bisschen früher nach Caxias gefahren und ich bin einmal in den Tejo gehüpft. Nachdem ich aber an ner Plastiktüte, nem Kippenstummel und diversem undefinierbarem vorbei geschwommen bin, habe ich mich entschlossen wieder raus zugehen. Großstadtfluss eben. Aber im Wasser treiben und dabei Ponte Abril 25 und Jesus zu sehen ist schon geil. In Pombal haben Tida und ich uns hauptsächlich mit Rodrigo beschäftigt, oder wie ich ihn getauft habe „Macho Rodrigo“. Neben „Terror Mathilda“ ist er der zweite, der es genießen kann von mir schon einen Spitznamen zu bekommen. Konzentrieren ist nicht so sein Ding und er redet und verhält sich nicht wie 10, sondern als wäre er 16 und könnte sie alle haben 😀

Damit er nicht alle anderen wahnsinnig macht haben wir mit ihm englische Sätze geübt und dann sind wir raus gegangen und haben sie beim Ballspielen wiederholt und er hat für seine Verhältnisse erstaunlich gut mitgemacht. Irgendwie mag ich ihn und vielleicht auch nur, weil ich die Herausforderung mag ihm etwas beizubringen. Einfache Kinder sind langweilig und mir graut es davor wie er in 5 Jahren ist, wenn man jetzt nicht alles versucht um ihn zu einem „guten“ Jungen zu machen.

Freitag

Hast du Wasserbomben, hast du sie alleDSC_0817[1]

Freitag sind Tida und ich extra früh aufgestanden, waren im Lidl Großeinkauf machen und haben danach gemeinsam gefrühstückt. Danach ging es in die Stadt zu Clarel (Mischung aus Schlecker und dm) und ich habe mir bei Melu (Kosmetikstudio) die Beine waxen lassen. Als wir wieder auf die Straße sind kam aus dem Haus gegenüber laute portugiesische Musik und im Eingang stand ein großes Plakat auf dem so etwas stand wie Theater/Tanz/Capoeira Workshops/Kurse. Ich wollte sehen wo die Musik genau herkommt, also sind wir einfach mal die Treppe hinauf gelaufen und im ersten Stock war ein großer Raum in welchem gerade ein Mann unIMG_20141003_143000[1]d eine Frau miteinander getanzt haben. Sofort hat uns der Lehrer begrüßt. Der Mann war richtig lustig und hat uns alles gezeigt und gesagt, dass wir gerne mal vorbei kommen können und uns eine Tanzklasse oder Theater-AG angucken können, wenn wir möchten. Vom Balkon aus konnte man das Treiben auf der Straße beobachten und ich habe wieder gedacht, ja, Neugierde und Unerschrockenheit lohnt sich doch immer wieder.

Alle sind durchgedreht, Tida musste kontinuierlich auf dem Eimer mit den Wasserbomben sitzen und sie mit ihrem Leben und Hintern beschützen/verteidigen…

Danach ging es nach Caxias. Halbe Stunde am Strand rDSC_0827~2[1]elaxen und dann nach Batoto Yetu. Für diesen Tag hatten Tida und ich uns etwas Besonderes ausgedacht. Wir wollten mit den Kindern eine richtige challenge machen mit 5 verschiedenen Spielen. Mannschaften sollten gegeneinander antreten, für jedes gewonnene Spiel gibt es einen Stern und wenn alles gut klappt würden wir das ganze jeden Freitag machen und am Ende gibt es einen Monatssieger. Weil es so warm war wollten wir ein Spiel mit Wasserbomben starten. Eine Mannschaft muss von A nach B rennen die anderen müssen versuchen alle abzuwerfen. Für jeden, der trocken ankommt, gibt es einen Punkt. Außerdem haben wir Eier-Staffellauf, Apfeltauchen, Brennball und Karten-Weitergeben vorbereitet. Eigentlich wollten wir um halb 5 mit den Spielen beginnen, aber da waren noch nicht genug Kinder da und wir wollten gegen halb 6 mit Hugo in eine weitere Nachbarschaft fahren mit der Batoto Yetu zusammen arbeitet und in welcher wir uns evtl. auch engagieren können. Wir sind dann erst dorthin gefahren, haben alle kennen gelernt, die Räumlichkeiten angesehen und sind dann wieder nach Caxias. Nun waren alle Kinder da und wir wollten loslegen, also haben wir die Wasserbomben herausgeholt und nun ja was soll ich noch großartig dazu schreiben…. Alle sind durchgedreht, Tida musste kontinuierlich auf dem Eimer mit den Wasserbomben sitzen und sie mit ihrem Leben und Hintern beschützen/verteidigen, bis wir 2 Mannschaften organisiert hatten hat es gedauert, weil alle total aufgedreht waren und dann haben wir beschlossen, dass wir vielleicht lieber mit einem anderen Spiel beginnen sollten. Also Apfeltauchen. Fazit: Es hat locker eine Stunde gedauert mit Regeln erklären und spielen, sodass wir gar keine Wasserschlacht mehr machen konnten und alle Kinder waren super angepisst 🙂 Aber selbst schuld, es lag ja nicht an uns, sondern daran, dass sie es nicht geschafft haben auch nur ansatzweise mal 5 Minuten ruhig zu sein und Hugo zuzuhören, wie er die Regeln erklärt.

Jetzt haben wir wohl für die nächsten 4 Freitage ausgesorgt, schließlich wollten wir in einer Stunde nicht ein Spiel, sonder 5 Spiele spielen. Obwohl es nicht so lief, wie wir es gedacht hatten, war es trotzdem extrem lustig und wirklich verrückt. Wie kann man bei dem Anblick von Wasserbomben nur so durchdrehen ?! 😀

Es fühlt sich einfach gut an, das ist der Sinn. (…) Du gehst raus, kaufst ein billiges Bier und triffst deine Freunde. Zuhause setzen wir uns in irgendeinen Partykeller – und das im Kaufland gekaufte Bier ist sogar teurer als, das Bier, dass man hier in einer Bar bekommt….

Abends sind wir dann zum ersten mal als WG weggegangen. Gegen 12 Uhr sind Tida, Anna, Glefferson (ja nicht JefferDSC_0829[1]son) und ich nach Bairro Alto. Dort haben wir Rodrigo getroffen und oh Freunde Gott hat mir diesen Mann geschenkt!!! Es ist einfach der Hammer. Er ist nicht nur super nett und nein das ist nicht dieses „Nett“ du bist ein Mädchen und ich bin ein Junge bla, bla….sonder er ist wirklich einfach nur super nett und wir verstehen uns gut. Und er kennt sich so gut aus. Sag ihm was du trinken möchtest, er kennt die Bar in der es am günstigsten ist und so haben wir auch einfach 0,5 Liter Bier für einen Euro getrunken bzw. Anna und Tida haben sich Sangria für das gleiche Preis-Leistugs-Verhältnis gegönnt. Und ich dachte schon wir wären Schnapper, als wir vor 2 Wochen nen halben Liter für 2,50 getrunken haben. Da standen wir dann auf der Straße zwischen all den Portugiesen, die Bar ist nämlich in ner Straße in Bairro Alto, in der keine Touriblasen abhängen, und haben gequatscht. Ich hatte wieder dieses Glücks/Zufriedenheitsgefühl und habe zum ersten Mal verstanden warum alle immer nur auf der Straße rumstehen, trinken und reden. Ich habe darin überhaupt keinen Sinn gesehen aber am Freitagabend, ja, da habe ich es auf einmal verstanden. Es fühlt sich einfach gut an, das ist der Sinn. Es ist einfach nur wundervoll! Du gehst raus, kaufst ein billiges Bier und triffst deine Freunde. Zuhause setzen wir uns in irgendeinen Partykeller – und das im Kaufland gekaufte Bier ist sogar teurer als, das Bier, dass man hier in einer Bar bekommt – reden und machen Faxen. Hier treffen sich dazu alle auf der Straße und das Tolle ist, auf der Straße ist wirklich Platz für alle, im Partykeller ist nach 10/20 Leuten Schluss. Gegen halb 3 war dann Sperrstunde und wir sind mit dem Taxi nachhaus gefahren.

Samstag/Sonntag

Manchmal muss man sein Glück alleine finden

Zum Glück ist wenigstens der Dirigent halbwegs normal und übertreibt nicht so, dachte ich und schwubs haut er einen „Herr Schäfer Move“ rauß! Ich konnte echt nicht mehr 😀

Eigentlich wollte auf den Campo de Santa Clara ( ein Platz auf welchem jeden Sa und Di ein Markt sein soll) und endlich mal aus das Castelo de Sao Jorge, die Burg, die über Lissabon thront und von der man eine tolle Aussicht genießen kann. Allerdings ist mein halber Tag mit Abhängen und der Suche nach einem Copyshop drauf gegangen, in dem ich mein Ticket für Superflu ausdrucken kann. Der Copyshop an der Uni, den mir Anna empfohlen hatte, hatte zu und nach Internetrecherche habe ich mich dann gegen 16 Uhr Richtung City aufgemacht und bin mit dem Bus zum Copyshop gefahren. Ja, da angekommen habe ich locker eine halbe Stunde warten müssen. Wie viele Menschen Samstags etwas drucken wollen?! Für schlappe 3 Cent hielt ich dann mein ausgedrucktes Ticket in den Händen und war glücklich. Mit dem Bus wollte ich dann Richtung Metro fahren um zum Campo de Santa Clara zu kommen. Auf der Busfahrt durch die Stadt sind wir an einem großen Platz vorbei gekommen, auf welchem ein Konzert statt fand. Mit Blick auf die Uhr und dem Gedanken, dass ich bis ich mit der Metro jetzt beim CdSC bin es bestimmt schon Dämmert, bin ich spontan ausgestiegen und zum Konzertplatz zurück gelaufen. Ich habe ja mittlerweile gelernt, dass man in Lissabon so spontan wie nur möglich sein muss und jede Gelegenheit beim Schopfe packen muss. Also habe ich mich auf einen der Stühle, die vor der Bühne aufgebaut waren gesetzt und mir eine Stunde ein Konzert von irgendeiner Musikschule gegeben. Es waren hauptsächlich Xylophone, aber natürlich auch Trompete, Schlagzeug, Gitarre usw. alles was man so braucht für nen guten Sound. Ein Typ hat mich unglaublich an York (Kumpel von Jeanni) erinnert und so musste ich einfach kontinuierlich ein Lachen unterdrücken, weil der einfach Schlagzeug, Pauke, Glöckchen, Rassel und Bongo gespielt hat und das ganze einfach mega lustig. Als er dann auch noch am Xylophon stand habe ich echt geweint vor lachen. Vor allem sitze mal allein, ohne Begleitung in nem Konzert. Da kann man ja nicht einfach laut loslachen. Also saß ich da mit einem fetten Grinsen und es ging nicht weg. Zum Glück ist wenigstens der Dirigent halbwegs normal und übertreibt nicht so, dachte ich und schwubs haut er einen „Herr Schäfer Move“ rauß! Ich konnte echt nicht mehr 😀

Da saß ich extrem amüsiert und glücklich und dachte: Manchmal muss man einfach alleine losziehen, um sein Glück zu finden.

Also ist mein Motto „Alleine rein, mit 10/20 Leuten wieder raus“

So ging es abends auch gleich weiter. Superflu (deutscher act) war im Armazem AJ23. Schon als ich vor ner Woche den Flyer in die Hand bekommen habe, stand für mich fest, dass ich hingehen werde, ob mit oder ohne Freunde. Meine WG mag kein Techno und Rodrigo war der Eintritt zu teuer. Auf der Nature One im Sommer habe ich auch beim Tanzen Paul kennen gelernt, der zu mir meinte, dass er eigentlich oft und gerne einfach alleine feiern geht und ich dachte so, warum nicht? Die einzigen Menschen, die ich hier bis jetzt neben der Arbeit und unserer portugiesisch Klasse, kennen gelernt hatte, waren David und Rodrigo. Und wann habe ich die beiden kennen gelernt? Als ich nachts um halb 5, nachdem ich Tida heim gebracht hatte, einfach noch einmal alleine zurück ins Opart gelaufen bin. Da lief dann stressiger Schranz und eigentlich wollte ich wieder gehen, aber dann habe ich mich bis zum Ende der Party mit den beiden unterhalten. Also ist mein Motto „Alleine rein, mit 10/20 Leuten wieder raus“. Alleine feiern gehen ist perfekt um Menschen kennen zu lernen und ich will ja schließlich möglichst viele Menschen kennen lernen. Außerdem muss ich mich dann nach niemandem richten, niemand sagt, er kann nicht mehr, er will nachhause, die Musik ist kacke,….

Das Armazem ist verhältnismäßig echt weit weg, also musste ich Zug und Bus fahren. Ich hatte zeitlich einkalkuliert, dass ich in cais de sodré eine halbe Stunde auf den Bus warten muss, ich das Armazem nicht gleich finde und davor ein Schlange ist. Also bin ich um 11 Uhr losgetigert, schließlich wollte ich gegen 12/12:30 drinnen sein, wenn Superflu um 1 Uhr auflegt. In cais de sodré habe ich sofort einen Bus bekommen, ich wusste allerdings nicht genau wann ich aussteigen muss, also einfach mal dem Mob hinterher. Die      wollen da bestimmt auch alle hin! Der Bus war voll! Neben dem Armazem war eine riesige openair party, ich dachte so: Was ist denn hier los?! 😀

Ich musste weder auf den Bus warten, noch habe ich das Armazem suchen müssen und davor war auch keine ScDSC_0841[1]hlange. So stand ich also um ca. 12 Uhr am Samstagabend in einer quasi leeren Fabrikhalle. Es war so gut wie niemand da. In Portugal gehen alle erst zwischen 2 und 3 Uhr feiern, aber wenn Superflu um 1 spielt muss der Laden doch voll sein, dachte ich. Naja was tun? Erstmal ein Redbull an der Bar und dann die 3 Jungs anquatschen, die echt deutsch aussahen. Es waren Franzosen und Carl, mit dem ich mich hauptsächlich unterhalten habe, war super nett, meinte wir sollten in Kontakt bleiben und ich habe ihm gleich meine Nummer gegeben. Die 3 sind aus Paris nach Lissabon gekommen und wollen hier eine Bar eröffnen. Und sie feiern die Musik genauso, wie ich 🙂 Danach habe ich mit den Bar-Ladies gequatscht. Jess hatte eine Handball Jacke des TV Groß-Umstadt an, also dachte ich sie wäre Deutsche. Hahahaha, die Gute wusste weder was, noch wo Groß-Umstadt ist und hatte die Jacke in nem Vintage Store gekauft. Südhessen trifft man auch überall! Wir haben gleich einmal ein Foto gemacht und uns dann darüber unterhalten was ich hier mache, was sie so macht und dann kam Vera (auch Bar-Lady) hinzu uDSC_0843[1]nd mit ihr habe ich mich dann auch noch einmal super unterhalten. Das ganze war perfekt, so habe ich den halben Abend Freigetränke bekommen und konnte meine Tasche hinter der Theke verstauen. 🙂

Ich war wohl am alternativsten Ort, den ich in meinem Leben bis jetzt gesehen habe, gelandet. Da läuft ne Transe, hier tanzt ein mitte 40 Jähriger in vollkommener Drogenextase,…

Als Superflu angefangen hat, haben dann auch alle angefangen zu tanzen und so langsam hat sich der Laden, oder eher die Halle, gefüllt. Popof war auch der Hammer und die Anlage hat einem die Ohren regelrecht weggeschäppert. Immer wieder habe ich mich mit irgendjemandem kurz unterhalten oder neben den Franzosen vom Anfang abgedanced, die hatten allerdings irgendwann ein paar Ladies am Start, da wollte ich nicht mehr stören und sind gegangen ohne mir Tschüss zu sagen. Aber naja, Männer und Frauen, was soll man dazu sagen 😀 Vielleicht meldet sich Carl ja mal, wenn die 3 wieder feiern gehen 😉 Um 6 rum ging die Sonne überm Tejo auf, der Himmel sah wundervoll aus! Um 7 war die Party over. Ich hab mir noch schnell die Nummer von Jess geben lassen und wollte Richtung Innenstadt. Mit 3 anderen Jungs, die aus Höflichkeit, dass ich alles verstehe, extra versucht haben die meiste Zeit Englisch miteinander zu sprechen, habe ich mir ein Taxi geteilt und am Kremlin (Europa Sunrise) haben sie mich raus gelassen. So musste ich fürs Taxi nichts bezahlen und von Sergio habe ich mir die Nummer geben lassen, die 3 gehen nämlich am Donnerstag ins Lux und da wollte ich auch hin. Vorm Kremlin hat dann Rodrigo gewartet und gemeinsam sind wir dann nochmal 2 Stunden tanzen gegangen. Sonntagmorgen, 8 Uhr und der Club war so voll, dass man fast nicht tanzen konnte!!! Ich war wohl am alternativsten Ort, den ich in meinem Leben bis jetzt gesehen habe, gelandet. Da läuft ne Transe, hier tanzt ein mitte 40 Jähriger in vollkommener Drogenextase, vor mir Küssen sich 2 Frauen, 5 Minuten später links neben mir 2 Männer, da vorne in der Menge tanzt einer mit Bunnyohren auf dem Kopf,……

Um 10 Uhr war dann Endegelände und Rodrigo und IMG-20141005-WA0001[1]ich sind nachhause gelaufen. Als ich über die Straße gezeigt habe und meinte guck da, das Haus, da wohne ich, lehnte Tida gerade aus dem Fenster um Wäsche auf zu hängen. Ich habe sie angerufen und meinte so guck mal nach links. Dann haben Rodrigo und ich gewunken und wir mussten so lachen. Das ist ja wie zuhause. Wenn ich vom Feiern komme, ist Mutti schon wach 😀

So viele mit denen ich gesprochen habe und die wissen wollten, was ich in Lissabon mache, haben sich bedankt, dass ich etwas für ihr Land tue.

Meine Füße taten weh und mein Kopf hat vom Bass gewummert, aber ich war nach 8 Stunden Tanzmarathon super glücklich. Ich habe tolle Orte gesehen, tolle Menschen kennen gelernt und gleichzeitig das spaßigste Workout ever betrieben. So viele mit denen ich gesprochen habe und die wissen wollten, was ich in Lissabon mache, haben sich bedankt, dass ich etwas für ihr Land tue. Da ist mir zum ersten mal bewusst geworden, dass ich ja wirklich etwas Nettes mache, für andere. Und, dass das Ganze nicht selbstverständlich ist. Genauso haben so viele bewundert, dass ich alleine feiern gegangen bin. Wie mutig das ist, wie verrückt ich doch wäre, aber wie cool ich doch bin. Also kann ich für die komplette Nacht ein mega positives Fazit raushauen: It was great! 😀

Eigentlich wollte ich gar nicht ins Bett, aber da Tida nicht wirklich Touri-Entusiasmus hatte und meinte „los Resi, ich will heute in das Museum, oder diesen Park angucken“ bin ich nach Dusche und Frühstück doch eingeschlafen.

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