Gestern Abend haben Tida und ich uns mal aufgemacht um Lissabon bei Nacht zu erkunden. Da unsere Transportationcard erst am Montag fertig ist, wollten wir einfach zu den Docks laufen, was essen, trinken und dann mal schauen…. Die Docks sind nur 10 Minuten von uns, einfach die Straße runter, ans Wasser – DACHTEN WIR. So gegen halb 11 haben wir uns aufgemacht und ich hatte echt Hunger. Nunja dann sind wir einfach so nen Stündchen im Hafengebiet herumgeirrt, haben nachgefragt und dann wurde uns gesagt, ja das hat vermutlich alles zu. Ja, das haben wir dann auch festgestellt. Gut, Planänderung, wir fahren doch noch nach Bairro Alto. DAS KNEIPENVIERTEL LISSABONS! Jeder sagt, da muss man hin, also los geht’s.
ganz Lissabon von 18 – 40 Jahren stand auf der Straße!
Zwei Stationen mit der Bahn, geht voll klar, ausgestiegen, Tida muss auf Toilette 😀 Getrieben durch den Drang möglichst schnell eine Kneipe zu finden, in der die Liebe sich erleichtern kann, sind wir einfach voll in die falsche Richtung gelaufen, haben wir dann später festgestellt, aber nicht schlimm. So wir also durch Gassen gelatscht und uns die ganz
e Zeit gefragt, okay also soooo krass ist es hier ja nicht, ja, haha bis wir die richtige Richtung eingeschlagen haben und auf einmal uns vor Menschentrauben nicht mehr retten konnten. Wenn man es nicht gesehen hat, glaubt man es nicht, aber ganz Lissabon von 18 – 40 Jahren stand auf der Straße! Da haben wir uns dann getrieben von meinem Hunger ein Restaurant gesucht und was gegessen. Leider hatten wir vergessen zu schauen wann die letz
te Bahn zurück fährt und da wir uns mit Bus und Straßenbahn hier noch nicht so auskennen, wollten wir lieber Zug fahren. Wir also gegen 1 Uhr wieder runter zur Bahnstation gelaufen, und dieses Mal haben wir den richtigen Weg genommen! Angekommen um zu sehen, dass da gleich die letzte Bahn abfährt, ich panisch versucht am Ticketautomaten ein Ticket zu bekommen – die Bahn fährt weg. Na toll!
Leute kamen uns entgegen und haben nach den Docks gefragt und ich konnte Auskunft geben, yeah ich bin Einheimische 🙂
Okay laufen wir halt, so weit ist das auch nicht. Dann sind wir eine gute Stunde am Wasser entlang zurück gelaufen und ich sage immer alles passiert aus einem bestimmten Grund. Wir mussten die Bahn verpassen. Auf unserem Weg sind wir einfach an 4 – 5 Clubs vorbei gekommen, hatten einen super schönen Heimweg, die Lichter, das Wasser, die große Brücke, DIESE STADT. Und das Beste, der Docks Club vor dem wir anfangs noch standen und dachten, okay warum zur Hölle hat hier nichts auf? – Ja auch der war jetzt offen. Leute kamen uns entgegen und haben nach den Docks gefragt und ich konnte Auskunft geben, yeah ich bin Einheimische 🙂
Wenn wir hier eins schon gelernt haben, dann alles langsam anzugehen
Um halb 3 waren wir dann endlich zuhause, wir wollten den Samstag nutzen und nicht verschlafen, also keine Party bis morgens, aber jetzt bin ich schon wach (10 Uhr) und heute Abend stürzen wir uns dann richtig rein! Wenn wir hier eins schon gelernt haben, dann alles langsam anzugehen, erst einmal reinkommen, ankommen, um gucken. Was das angeht war der gestrige Abend, trotz so vieler Planänderungen und mega viel Lauferei, perfekt.
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